Ist CLEAR Pro dasselbe wie CLEAR Supra?
CLEAR Pro ist die Bezeichnung von MUNICH EYE für die Behandlung auf Basis der CLEAR Supra Technologie von Ziemer. Es handelt sich um ein Verfahren zur Lentikel-Extraktion mit einem Femtosekundenlaser.

CLEAR Pro. Klar sehen. Frei leben.
Bei MUNICH EYE ergänzt CLEAR Pro unser Angebot zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Das Verfahren basiert auf der CLEAR-Supra-Technologie von Ziemer und wird mit einem Niedrigenergie-Femtosekundenlaser durchgeführt.
Dabei formt der Laser im Inneren der Hornhaut ein dünnes, linsenförmiges Gewebestück – den sogenannten Lentikel. Dieser wird anschließend über einen kleinen Zugang in der Hornhaut entfernt. Dadurch verändert sich die Brechkraft der Hornhaut und die Fehlsichtigkeit wird korrigiert.
Im Gegensatz zur LASIK wird kein größerer Hornhautdeckel (Flap) präpariert und angehoben. Auch die Hornhautoberfläche wird nicht wie bei einem Oberflächenverfahren großflächig abgetragen. CLEAR Pro ist dennoch ein chirurgischer Eingriff, bei dem über einen kleinen Schnitt dauerhaft Hornhautgewebe entfernt wird.
CLEAR Pro auf einen Blick:
• Ohne Hornhaut-Flap
• Niedrigenergie-Femtosekundenlaser
• Örtliche Betäubung mit Augentropfen
• 2.450 € pro Auge


Ob CLEAR Pro, SMART Pro oder eine Linsenimplantation für Sie infrage kommt, hängt von Ihren Messwerten, Ihrer Augengesundheit und Ihren Erwartungen ab. In der Beratung empfehlen wir das Verfahren, das am besten zu Ihrem Befund passt.
Persönliche Beratung vereinbarenEin kleiner Zugang ohne Flap
Der Operateur entnimmt das Lentikel über einen kleinen Zugang. Ein Hornhaut-Flap wird nicht benötigt. Damit entfallen Flap-bedingte Probleme wie eine Verschiebung dieses Gewebedeckels. Gerade wenn Sport zu Ihrem Alltag gehört, kann dies ein relevanter Aspekt bei der Verfahrenswahl sein.
Niedrige Pulsenergie für die Gewebetrennung
Die Ziemer-Plattform arbeitet mit sehr niedriger Energie pro Laserpuls und dicht überlappenden Laserpunkten. So entstehen präzise Trennflächen innerhalb der Hornhaut. Das Konzept ist darauf ausgelegt, das umliegende Gewebe möglichst wenig zu belasten.
Planung mit Blick auf die natürliche Hornhautform
CLEAR Pro ermöglicht, den individuellen Q-Wert in die Planung einzubeziehen. Er beschreibt, wie sich die Hornhautkrümmung vom Zentrum zum Rand verändert. Ziel ist es, zusätzliche optische Abbildungsfehler möglichst gering zu halten. Eine Garantie für blendfreies Sehen ist damit nicht verbunden.
Präzise Ausrichtung bei Hornhautverkrümmung
Für die Astigmatismuskorrektur ist die richtige Achslage entscheidend. CLEAR Pro ermöglicht eine Anpassung der Zentrierung auch nach dem Andocken und einen Ausgleich von Drehbewegungen des Auges. Dies unterstützt die Umsetzung des Behandlungsplans.

✅ Erwachsene mit stabilen Brillenwerten
✅ Kurzsichtigkeit bis ca. –10 dpt
✅ Hornhautverkrümmung bis ca. –5 dpt
✅ Kurzsichtigkeit mit oder ohne Astigmatismus
✅ Wunsch nach einer flapfreien Augenlaserbehandlung
✅ Geeignete Hornhautform und ausreichende Hornhautdicke
✅ Aktiver Lebensstil, Sport und hohe Ansprüche an die Sehqualität
✅ Wunsch nach einer modernen, minimalinvasiven Laserkorrektur
Für Weitsichtigkeit und Alterssichtigkeit kommen andere Verfahren infrage.
Die Verfahren unterscheiden sich vor allem darin, wo und wie die Hornhaut verändert wird.
Die Tabelle bietet eine erste Orientierung; welche Methode geeignet ist, zeigt die Untersuchung.
| Merkmal | CLEAR Pro | SMART Pro | Femto-LASIK |
| Grundprinzip | Lentikel wird im Hornhautinneren geformt und entfernt | TransPRK: Oberflächenbehandlung mit Excimerlaser | Excimerlaser-Korrektur unter einem Flap |
| Hornhaut-Flap | Nein | Nein | Ja |
| Zugang | Kleiner Laserschnitt; Entnahme mit Instrument | Laser entfernt Epithel und modelliert Hornhaut | Flap wird mit Femtosekundenlaser erzeugt und angehoben |
| Fixierung am Laser | Andocken mit Vakuum | Keine Vakuumfixierung für die Laserablation | Vakuumfixierung zur Flap-Erzeugung |
| Oberfläche | Bleibt bis auf den Zugang weitgehend erhalten | Epithel wächst nach der Behandlung nach | Epithel auf dem Flap bleibt weitgehend erhalten |
| Frühe Erholung | Meist rascher als nach Oberflächenverfahren; individuell | Erste Tage durch Epithelheilung geprägt | Häufig schnelle frühe Seherholung |
| Korrektur | Kurzsichtigkeit und myopischer Astigmatismus | Je nach Befund Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Astigmatismus | Je nach Befund Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Astigmatismus |
| Kosten bei MUNICH EYE | 2.500 € pro Auge | 2.500 € pro Auge | Nach individueller Planung |
CLEAR Pro kann für passende kurzsichtige Augen interessant sein, wenn eine Behandlung ohne Flap und ohne großflächige Entfernung des Epithels gewünscht ist. SMART Pro bietet eine berührungsfreie Laserablation an der Oberfläche ohne Vakuumfixierung. Beide Verfahren haben eigene Stärken und Grenzen.
Entscheidend sind Ihre Augen und Ihre Prioritäten. Ein grundsätzlich besseres Verfahren für alle Menschen gibt es nicht.
CLEAR Pro kostet bei MUNICH EYE 2.450 € pro Auge. Bei der Behandlung beider Augen sind das 4.900 € inklusive aller Vor- und Nachuntersuchungen. Vor Ihrer Entscheidung erhalten Sie eine transparente Kostenaufstellung mit dem vorgesehenen Leistungsumfang. Hier erfahren Sie, was genau im Preis enthalten ist und welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt.

Nutzen Sie unsere kostenlose Online-Beratung und informieren Sie sich über Ihr geeignetes Verfahren zur Sehkorrektur.
Ganz bequem von zu Hause oder wo auch immer Sie gerade sind.
Zur Online-Beratung
1. Beratung & Eignungscheck
Vermessung der Augen, Prüfung der Eignung und persönliche Beratung.
2. Individuelle Planung
Auswertung Ihrer Messdaten und Planung der Behandlung.
3. Laserbehandlung
Betäubung mit Augentropfen. Der Femtosekundenlaser formt den Lentikel und den kleinen Zugang; anschließend wird der Lentikel entfernt.
4. Nachsorge & Kontrollen
Tropfplan, erste Nachkontrolle und Begleitung der Heilungsphase.
In der ersten Zeit kann das Sehen noch schwanken. Planen Sie Erholungszeit ein; der Zeitpunkt für Arbeit, Sport und Autofahren richtet sich nach Ihrem Heilungsverlauf und den Anforderungen Ihrer Tätigkeit. Autofahren ist erst nach ausreichender Sehfähigkeit und ärztlicher Freigabe möglich.

Möglich sind unter anderem trockene Augen, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit, Blendung oder Halos sowie eine verbleibende Fehlsichtigkeit. Beschwerden können auch länger anhalten. Selten treten ernsthafte Komplikationen wie Infektionen, Narbenbildung oder eine Instabilität der Hornhaut auf, die das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigen können.
Zusätzlich können bei der Präparation oder Entfernung des Lentikels Probleme auftreten. Ein Vorgehen ohne Flap schließt daher nicht alle Schnitt- oder Heilungsrisiken aus. Bei zunehmenden Schmerzen oder nachlassendem Sehen kontaktieren Sie uns umgehend.

1. Fehlsichtigkeit prüfen
2. Hornhautdicke messen
3. Lebensstil beachten
4. Budget kalkulieren
Die ICL (implantierbare Collamer-Linse) eine sichere, reversible Alternative. Es handelt sich um eine hauchdünne Korrekturlinse die während eines kurzen Dämmerschlafs hinter der Pupille eingesetzt wird.
Vorteile der ICL:
Reversibel – Linse kann wieder entfernt werden
Austausch bei Änderung der Sehstärken immer möglich
Keine Hornhautabtragung
Sehr präzise
Korrektur unabhängig von der Hornhautdicke bis -20,00 Dpt. möglich
Wir beraten Sie auch hierzu ehrlich und individuell.

Erfahren Sie, ob SMART PRO die richtige Methode für Sie ist. Unsere Fachärzte beraten Sie individuell, transparent und unverbindlich.
ZUM EIGNUNGSCHECKCLEAR Pro ist die Bezeichnung von MUNICH EYE für die Behandlung auf Basis der CLEAR Supra Technologie von Ziemer. Es handelt sich um ein Verfahren zur Lentikel-Extraktion mit einem Femtosekundenlaser.
Die Augenoberfläche wird mit Tropfen betäubt. Beim Andocken können Sie Druck oder eine Berührung wahrnehmen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie etwas als unangenehm empfinden. Nach dem Eingriff sind vorübergehende Beschwerden möglich.
Ein Lidhalter hält das Auge während der Behandlung offen. Während der Laserphase stabilisiert das Kontaktstück das Auge. Unser Team erklärt Ihnen, wohin Sie schauen sollen, und begleitet Sie durch die einzelnen Schritte.
Nein. Der Laser erzeugt einen kleinen Zugang, und das Lentikel wird mit einem Instrument entnommen. CLEAR Pro arbeitet ohne Flap; eine berührungsfreie Oberflächenablation bietet SMART Pro.
Beide gehören zur Gruppe der Lentikelverfahren ohne Flap. CLEAR Pro basiert auf der Ziemer-Plattform und deren Niedrigenergie-Konzept. Unterschiede liegen unter anderem in Lasertechnik und Planung. Die Verfahrensbezeichnung allein sagt nicht aus, welches Ergebnis Sie persönlich erreichen.
Ziel ist, Ihre Abhängigkeit von Brille und Kontaktlinsen zu verringern. Vollständige Brillenfreiheit lässt sich nicht garantieren. Eine Restfehlsichtigkeit, spätere Veränderungen oder Alterssichtigkeit können weiterhin eine Sehhilfe erforderlich machen.
Nein. Das entnommene Hornhautgewebe wird nicht wieder eingesetzt. CLEAR Pro ist daher nicht reversibel. Wenn Ihnen die Möglichkeit einer späteren Anpassung wichtig ist, kann eine implantierbare Linse (ICL) eine Alternative sein. Welche Option für Ihre Augen geeignet ist, klären wir individuell.
Wir besprechen passende Alternativen, zum Beispiel SMART Pro oder eine ICL-Linsenimplantation. Eine Empfehlung hängt immer vom vollständigen Befund ab.
Nicht jede Methode passt zu jedem Auge. In der persönlichen Beratung klären wir, welche Sehkorrektur für Sie infrage kommt und was Sie realistisch erwarten können.
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Generell empfehlen wir bei trockenen Augen eher zu Linsenimplantaten als zu Laserfahren. Diese belasten die Hornhaut nicht und haben ein geringeres Risiko die Syptome von trockenen Augen zu verstärken.
Leichte sportliche Aktivitäten sind meist nach wenigen Tagen wieder möglich. Mit intensivem Training, Schwimmen oder Kontaktsport sollten Sie warten, bis das Auge ausreichend verheilt ist und wir es bei der Nachkontrolle freigegeben haben.
1. Vorbereitung und Betäubung
Das Auge wird mit Tropfen örtlich betäubt und für die Behandlung stabilisiert.
2. Laserbehandlung
Der Femtosekundenlaser formt im Inneren der Hornhaut einen dünnen Lentikel und legt einen kleinen Zugang an.
3. Entfernung des Lentikels
Der Lentikel wird vorsichtig durch den kleinen Zugang entfernt. Dadurch verändert sich die Brechkraft der Hornhaut.
4. Kontrolle und Nachsorge
Direkt nach dem Eingriff wird das Auge kontrolliert. Anschließend erhalten Sie Ihren Tropfplan und die Termine für die Nachkontrollen.
Autofahren ist erst wieder möglich, wenn Ihre Sehschärfe ausreichend stabil ist und Sie sich sicher fühlen. Häufig ist das nach wenigen Tagen der Fall. Die genaue Freigabe hängt jedoch vom individuellen Heilungsverlauf und der Kontrolle nach dem Eingriff ab.
Die Behandlung selbst ist in der Regel schmerzarm, da das Auge zuvor mit betäubenden Augentropfen behandelt wird. Während des Eingriffs können Sie Druck oder ein ungewohntes Gefühl wahrnehmen. In den ersten Stunden danach sind leichtes Brennen, Fremdkörpergefühl oder Tränen möglich.
Wie bei jedem refraktiven Eingriff können vorübergehend trockene Augen, Lichtempfindlichkeit, Blendung, Halos oder schwankendes Sehen auftreten. Möglich sind außerdem Unter- oder Überkorrekturen sowie selten Entzündungen, Infektionen oder Probleme bei der Lentikelentfernung. Sehr selten können Veränderungen der Hornhautstabilität auftreten.
Die erste Erholung erfolgt meist innerhalb weniger Tage. Das Sehen kann anfangs noch schwanken und sich über mehrere Wochen weiter stabilisieren. Wie schnell die Heilung verläuft, ist individuell und wird bei den Nachkontrollen überprüft.

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